LES DONS

Voici les raisons pour lesquelles nous sollicitons vos dons           

 

AGERTO forme actuellement 105 apprenants et 16 maîtres à Kpalimé sans parler des trois autres centres. L’apprentissage étant gratuit mais les maîtres  sont payés par mois et le matériel pour faire fonctionner les 9 ateliers doivent être achetés. En plus la plus grande partie de nos apprenant sont logés au frais de L’ONG et la restauration de midi est à notre charge. Sur ceux nous lançons un appel chalereux à toutes autres ONG ; associations ou institutions que ce soit nationales ou internationales . Nous recevons comme dons une somme de 950 € chaque mois alors que  les dépenses s'élèvent à 6000 € cahque mois.

 

Toutes personnes de bonnes volonté voulant faire des dons de toute nature à l’ONG  est la bienvenue car nous avons besoins de vos soutiens tant  morale , physique ; matériels ,et financièrs. pour  ceux qui désirent faire des dons  matériaux en allemange, FRANCE,BELGIQUE contact nos partenaires en Allemange NYAVO VALENTIN Notre  Compte de Banque en Allemagne est le Suivant;

 

 

 

Vos dons seront versé sur nos compte en Allemagne pour transparence

 En Allemagne 

sur le compte 326247979 BLZ 79020076 Hypovereinsbank Deutschland

Ce dons sera sentioné par un recu certifié en allemagne

Au Togo

nos comptes sont à ECOBANK N 70 70 14 14 10 00 63 01 Scwift ou code Ecoctgtg

Et pour tout autres dons contacter l’ONG à l’adresse mentionnée dans la rébrique contact

 

                           

 

 

 

     Auf Deutsche

 

Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende auf unser Konto:

Wir sind als gemeinnützig anerkannt. Und können in Würzburg&nbs326247979 BLZ 79020076 HYPOVEREINSBANK Deutschlanq gegen spende quitung; Ihnen eine

Spendenquittung ausstellen können, geben Sie bitte immer Ihren Namen und Ihre Anschrift an.
Wenn Sie weitere Ideen haben, was wir tun können:  Gott segnet euch Amen.

 

 

 

Frei t a g , 16. Ma i 2008 – Nr. 113 VBW 33 TBB 29 WÜS - Sei t e 33 WÜRZBURG

Würzburg in der weitenWelt: Ausbildung für junge Menschen in Togo .......................................................... ...........................................................

Stichwort

Deutsch-togoischer Verein Agerto

Der deutsch-togoische Verein Agerto

(association germano-togolaise)

wurde als nichtstaatliche Organisation

1999 von jungen Leuten gegründet,

um eine „dauerhafte und

harmonische Entwicklung" in Togo

zu fördern. Schwerpunkt ist aktuell

das Zentrum zu handwerklichen

Ausbildung in Kpalim´e.

Der Verein wurde in Würzburg bis

Anfang 2007 vonMessan Amegniho

geführt. Nach der Rückkehr in seine

togoische Heimat haben der ebenfalls

aus Togo stammende Pädagogik-

Student Valentin Nyavo als

Sekretär von Agerto und die Würzburgerin

Luise Buchwald die Verantwortung

für den Verein übernommen.

Buchwald war selbst Anfang

des Jahres für einige Wochen in

Kpalim´e und machte sich dort ein

Bild vom Fortgang des Ausbildungszentrums.

Als Agerto-Vertreter inWürzburg

hoffen Buchwald und Nyavo auf

weitere Unterstützung und Mitarbeiter

im Verein. Nur so kann das

Projekt in Kpalim´e dauerhaft gesichert

werden. Ein Fortschritt ist

eine Art Rahmenvertrag, den Agerto

mit den togoischen Behörden geschlossen

hat. So wird laut Amegniho

auf Einfuhren für das Projekt kein

Zoll erhoben.

Logistisch und mit Material leistet

die inMünchen ansässige Alfons-

Goppel-Stiftung als Agerto-Partner

wertvolle Hilfe. Wer Material oder

Maschinen nach Togo befördern

möchte, kann dies über die Goppel-

Stiftung veranlassen. Einen Container

pro Jahr transportiert die Deutsche

Gesellschaft für Technische

Zusammenarbeit (GTZ) unentgeltlich

nach Kpalim´e. Um die persönlichen

Brücken zu stärken, freut sich

Amegniho über jeden Besucher

oder Praktikanten aus Deutschland

im Agerto-Projekt in Togo, auch zur

freiwilligen Mitarbeit. Auch Patenschaften

für einzelne Lehrlinge können

übernommen werden.

Spendenkonto

Agerto e.V., Nr. 326 247 979, Hypo-

Vereinsbank Würzburg (BLZ 790

200 76), für Spendenquittungen

bitte komplette Anschrift angeben

Kontakt

Valentin Nyavo, ü (0176)

62 03 90 36, e-Mail agertode@

yahoo.de, oder Luise Buchwald,

ü (0931) 2 42 47. In Togo: Messan

Amegniho, ü (00228) 335 65 14

oder (00228) 998 08 62

Infos im Internet:

www.e-monsite.com/agerto

Der Ex-Würzburger Messan Amegniho (links) und Agerto-Mitarbeiter auf dem Gelände des Ausbildungszentrums in Kpalim´e im Südwesten Togos. Erst das Handwerk, dann die Musik: Ein Trommelbauer in Aktion.

Stoffe werden nicht nur geschnitten,

sondern auch selbst gebatikt.

Aus der Werkstatt: Schnitzereien

für Ketten und Schlüsselanhänger.

Filigrane Fertigkeit ist beim Schnitzen

von Holzfiguren gefordert.

Die 17-jährige Lovia Adubra, Lehrling bei Agerto in Kpalim´e, kann schon Hemden und Hosen schneidern. ALLE FOTOS ANDREAS JUNGBAUER

Hat Zuflucht im Ausbildungsprojekt

gefunden: die 18-jährige Ahoefa.

Wie Lovia und Ahoefa der Armut entfliehen

Über 80 Lehrlinge: Verein Agerto betreibt Ausbildungszentrum – Hoffnung auf weitereHilfe aus Würzburg

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Von unserem Redaktionsmitglied

ANDREAS JUNGBAUER

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KPALIM´E/WÜRZBURG Es ist ein

Zentrum der Hoffnung – auf eine

Ausbildung, auf ein Auskommen,

auf ein besseres Leben in einem

bettelarmen Land. Der den jungen

Menschen diese Hoffnung gibt,

heißt Messan Amegniho. Einige

Jahre hat der Togoer in Würzburg

gelebt. Anfang 2007 ging er mit

Frau und Kindern zurück in seine

westafrikanische Heimat, um mit

seinem deutsch-togoischen Verein

Agerto Aufbauarbeit zu leisten.

Über 80 Lehrlinge hat er bereits

aufgenommen. Für das Projekt ist

er dringend auf weitere Spenden

undMaschinen angewiesen.

Eigentlich ist die Gegend umKpalim

´e an der togoisch-ghanaischen

Grenze bekannt für ihr angenehmes

Klima. Es ist nicht so tropisch feucht

wie an der Küste und nicht so sengend

heiß wie imSavannengürtel im

Norden Togos. Doch heute sticht die

Sonne gnadenlos vom afrikanischen

Himmel. Schatten spenden die Mangobäume

auf dem Agerto-Gelände

am Stadtrand vom Kpalim´e – und:

der halboffene Bau mit Wellblechdach,

unter deman diesem Tag rund

60 Lehrlinge versammelt sind.

Die 21 Nähmaschinen rattern

ohne Unterlass. Nicht jede der jungen

Frauen undMänner kann gleichzeitig

an einer Maschine arbeiten. Zu

dritt oder viert scharen sie sich um

die guten alten „Pfaff"-Geräte, die

aus Würzburg gespendet und nach

Afrika verschifft wurden. Doch gibt

es zu wenige davon und zu viele

Jugendliche, die das Schneiderhandwerk

erlernen möchten. Eine Gratis-

Ausbildung in einem Land voller

Hoffnungslosigkeit – das zieht junge

Menschen an wie ein Magnet. Zwischen

15 und 25 Jahre jung sind die

Lehrlinge, in drei Jahren werden sie

zu Schneidern ausgebildet. In Afrika

mit seinen farbenfrohen handgearbeiteten

Kleidern ist das ein Beruf

mit Ansehen und Perspektive.

Familie ist 100 Kilometer entfernt

Lovia Adubra kann sogar schon

Hosen und Hemden anfertigen. Die

17-Jährige träumt davon, sich eines

Tages – nach bestandener Prüfung –

als Schneiderin selbstständig zu machen.

Ihre Eltern, sagt sie, seien stolz

auf sie. Und doch kann sie ihre Familie

nur alle alle drei bis vier Monate

besuchen. Sie lebt rund 100 Kilometer

entfernt im ghanaischen Hohoe.

Für afrikanische Verhältnisse

eine weite und vor allem teure

Strecke. Nur durch einenZufall ist sie

im Ausbildungszentrum von Agerto

gelandet: Als sie ihre Großmutter in

einem togoischen Dorf besucht hat,

erfuhr sie von der deutsch-togoischen

Nichtregierungsorganisation

und dem Projekt in Kpalim´e. Sie

schaute sich die Sache an – und blieb.

Das war vor einem Jahr. Längst hat

sie sich eingelebt. Für sie wie für 20

weitere Lehrlinge hat Amegniho bescheidene

Unterkünfte in dem Provinzstädtchen

(von 1884 bis 1914

unter demRegiment deutscher Kolonialherren)

angemietet.

Die Ausgaben summieren sich –

Mieten, Material, Nahrungsmittel.

Noch kann sich das Zentrum nicht

über die erzeugten Produkte refinanzieren.

Bänke und Betten werden geschreinert,

Türengebaut, Autos repariert,

Trommeln gebaut und Schnitzereien

gefertigt. In einem kleinen

Laden in der Stadt werden die Arbeiten

den wenigen Touristen feilgeboten.

Doch die Einkünfte reichen

nicht. Ohne verlässliche Spenden

aus Deutschland ist die Zukunft des

Projekts deshalb ungewiss. „Wir

brauchen Geld, Maschinen, Werkzeug,

Ersatzteile", sagt der gelernte

Elektroschweißer Amegniho (44). In

zwei Etappen gingen bereits Lieferungen

von Würzburg nach Kpalim

´e, darunter nebenden Nähmaschinen

auch Schweißgeräte, eine Wasserpumpe

und Kleinwerkzeug, unter

anderem aus dem Würzburger Bauhof.

Auch der Ausländerbeirat und

die Oberbürgermeisterin hatten zur

Unterstützung aufgerufen.

Die Lehrlinge ahnen von den SorgenAmegnihos

und seiner leitenden

Mitarbeiter vermutlich nichts. Sie

werden bestärkt, an sich zu glauben

und in ihrem Lerneifer nicht nachzulassen.

Halt finden sie auch in der

Gemeinschaft: Täglich um 12 Uhr

gibt es ein gemeinsames Mittagessen.

Meistens Reis oder das landestypische

Fufu (Brei aus Maniok oder

Yams) mit Hähnchen.

Ein StückGeborgenheit – das können

Mädchen wie die 18-jährige

Ahoefa Atameklo Ablavi wahrlich

gebrauchen. Eine kleine Odyssee haben

sie und zwei Freundinnenhinter

sich. „Meine Eltern hatten einen

Mann für mich ausgesucht, den ich

heiraten sollte", erzählt sie ihre Geschichte.

Doch sie wolltenicht, nahm

Reißaus. Im Radio hatten sie von der

Agerto-Werkstatt in Kpalim´e gehört.

Nur einige Klamotten nahmen sie als

Reisegepäck mit. An einem Montag

verließen sie die Kleinstadt Vogan

nahe derGrenze zu Benin. Nach einer

Zwischenübernachtung erreichten

sie tags darauf das über 150 Kilometer

entfernte Ausbildungszentrum. Eigentlich

ist es schon überbelegt.

„Aber hätte ich denn die Mädchen

abweisen sollen?", zuckt Amegniho

mit den Schultern. Mittlerweile hat

Ahoefa ihre Eltern verständigt und

ihnenalles erklärt. Sie seien nunsogar

froh, erzählt sie, dass ihre Tochter

eine ordentliche Ausbildung absolviert.

Amegniho solle sich um sie

kümmern.

Er wird es tun. Und selbst für die

Allerkleinsten will er sorgen: Damit

ihre jungen Mütter in Ruhe lernen

können, lässt er auf dem Agerto-Gelände

gerade einen Spielplatz mit

einem Klettergerüst aus Holzstämmen

anlegen. Der Ex-Würzburger

und bekennende Christ Messan

Amegniho hat noch so viele Ideen,

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