NB: AGERTO a actuellement 97 apprenants et 16 maîtres. L’apprentissage étant gratuit mais les maîtres sont payés par mois et le matériel pour faire fonctionner les 9 ateliers doivent être achetés. En plus la plus grande partie de nos apprenant sont logés au frais de L’ONG et la restauration de midi est à notre charge. Sur ceux nous lançons un appel chalereux à toutes autres ONG ; associations ou institutions que ce soit nationales ou internationales .
Toutes personnes de bonnes volonté voulant faire des dons de toute nature à l’ONG est la bienvenue car nous avons besoins de vos soutiens tant morale , physique ; matériels ,et financièrs. Un numéro bancaire est à la disposition de ceux qui veulent faire des dons financièrs 70 45 16 71 10 16 code ecoctgtg non de la banque ECOBANQUE TOGO Et pour tout autres dons contacter l’ONG à l’adresse mentionnée dans la rébrique contact Auf Deutsche Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende auf unser Konto: Ecobank Togo
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Frei t a g , 16. Ma i 2008 – Nr. 113 VBW 33 TBB 29 WÜS - Sei t e 33 WÜRZBURG Würzburg in der weitenWelt: Ausbildung für junge Menschen in Togo .......................................................... ........................................................... Stichwort Deutsch-togoischer Verein Agerto Der deutsch-togoische Verein Agerto (association germano-togolaise) wurde als nichtstaatliche Organisation 1999 von jungen Leuten gegründet, um eine „dauerhafte und harmonische Entwicklung" in Togo
zu fördern. Schwerpunkt ist aktuell das Zentrum zu handwerklichen Ausbildung in Kpalim´e. Der Verein wurde in Würzburg bis Anfang 2007 vonMessan Amegniho geführt. Nach der Rückkehr in seine togoische Heimat haben der ebenfalls aus Togo stammende Pädagogik- Student Valentin Nyavo als Sekretär von Agerto und die Würzburgerin Luise Buchwald die Verantwortung für den Verein übernommen. Buchwald war selbst Anfang des Jahres für einige Wochen in Kpalim´e und machte sich dort ein Bild vom Fortgang des Ausbildungszentrums. Als Agerto-Vertreter inWürzburg hoffen Buchwald und Nyavo auf weitere Unterstützung und Mitarbeiter im Verein. Nur so kann das Projekt in Kpalim´e dauerhaft gesichert werden. Ein Fortschritt ist eine Art Rahmenvertrag, den Agerto mit den togoischen Behörden geschlossen hat. So wird laut Amegniho auf Einfuhren für das Projekt kein Zoll erhoben. Logistisch und mit Material leistet die inMünchen ansässige Alfons- Goppel-Stiftung als Agerto-Partner wertvolle Hilfe. Wer Material oder Maschinen nach Togo befördern möchte, kann dies über die Goppel- Stiftung veranlassen. Einen Container pro Jahr transportiert die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unentgeltlich nach Kpalim´e. Um die persönlichen Brücken zu stärken, freut sich Amegniho über jeden Besucher oder Praktikanten aus Deutschland im Agerto-Projekt in Togo, auch zur freiwilligen Mitarbeit. Auch Patenschaften für einzelne Lehrlinge können übernommen werden. Spendenkonto Agerto e.V., Nr. 326 247 979, Hypo- Vereinsbank Würzburg (BLZ 790 200 76), für Spendenquittungen bitte komplette Anschrift angeben Kontakt Valentin Nyavo, ü (0176)
62 03 90 36, e-Mail agertode@ yahoo.de, oder Luise Buchwald, ü (0931) 2 42 47. In Togo: Messan
Amegniho, ü (00228) 335 65 14
oder (00228) 998 08 62 Infos im Internet: www.e-monsite.com/agerto Der Ex-Würzburger Messan Amegniho (links) und Agerto-Mitarbeiter auf dem Gelände des Ausbildungszentrums in Kpalim´e im Südwesten Togos. Erst das Handwerk, dann die Musik: Ein Trommelbauer in Aktion. Stoffe werden nicht nur geschnitten, sondern auch selbst gebatikt. Aus der Werkstatt: Schnitzereien für Ketten und Schlüsselanhänger. Filigrane Fertigkeit ist beim Schnitzen von Holzfiguren gefordert. Die 17-jährige Lovia Adubra, Lehrling bei Agerto in Kpalim´e, kann schon Hemden und Hosen schneidern. ALLE FOTOS ANDREAS JUNGBAUER Hat Zuflucht im Ausbildungsprojekt gefunden: die 18-jährige Ahoefa. Wie Lovia und Ahoefa der Armut entfliehen Über 80 Lehrlinge: Verein Agerto betreibt Ausbildungszentrum – Hoffnung auf weitereHilfe aus Würzburg ................................................................................... Von unserem Redaktionsmitglied ANDREAS JUNGBAUER ................................................................................... KPALIM´E/WÜRZBURG Es ist ein
Zentrum der Hoffnung – auf eine
Ausbildung, auf ein Auskommen, auf ein besseres Leben in einem bettelarmen Land. Der den jungen Menschen diese Hoffnung gibt, heißt Messan Amegniho. Einige Jahre hat der Togoer in Würzburg gelebt. Anfang 2007 ging er mit Frau und Kindern zurück in seine westafrikanische Heimat, um mit seinem deutsch-togoischen Verein Agerto Aufbauarbeit zu leisten. Über 80 Lehrlinge hat er bereits aufgenommen. Für das Projekt ist er dringend auf weitere Spenden undMaschinen angewiesen. Eigentlich ist die Gegend umKpalim ´e an der togoisch-ghanaischen Grenze bekannt für ihr angenehmes Klima. Es ist nicht so tropisch feucht wie an der Küste und nicht so sengend heiß wie imSavannengürtel im Norden Togos. Doch heute sticht die Sonne gnadenlos vom afrikanischen Himmel. Schatten spenden die Mangobäume auf dem Agerto-Gelände am Stadtrand vom Kpalim´e – und:
der halboffene Bau mit Wellblechdach, unter deman diesem Tag rund 60 Lehrlinge versammelt sind. Die 21 Nähmaschinen rattern ohne Unterlass. Nicht jede der jungen Frauen undMänner kann gleichzeitig an einer Maschine arbeiten. Zu dritt oder viert scharen sie sich um die guten alten „Pfaff"-Geräte, die
aus Würzburg gespendet und nach Afrika verschifft wurden. Doch gibt es zu wenige davon und zu viele Jugendliche, die das Schneiderhandwerk erlernen möchten. Eine Gratis- Ausbildung in einem Land voller Hoffnungslosigkeit – das zieht junge
Menschen an wie ein Magnet. Zwischen 15 und 25 Jahre jung sind die Lehrlinge, in drei Jahren werden sie zu Schneidern ausgebildet. In Afrika mit seinen farbenfrohen handgearbeiteten Kleidern ist das ein Beruf mit Ansehen und Perspektive. Familie ist 100 Kilometer entfernt Lovia Adubra kann sogar schon Hosen und Hemden anfertigen. Die 17-Jährige träumt davon, sich eines Tages – nach bestandener Prüfung – als Schneiderin selbstständig zu machen. Ihre Eltern, sagt sie, seien stolz auf sie. Und doch kann sie ihre Familie nur alle alle drei bis vier Monate besuchen. Sie lebt rund 100 Kilometer entfernt im ghanaischen Hohoe. Für afrikanische Verhältnisse eine weite und vor allem teure Strecke. Nur durch einenZufall ist sie im Ausbildungszentrum von Agerto gelandet: Als sie ihre Großmutter in einem togoischen Dorf besucht hat, erfuhr sie von der deutsch-togoischen Nichtregierungsorganisation und dem Projekt in Kpalim´e. Sie schaute sich die Sache an – und blieb.
Das war vor einem Jahr. Längst hat sie sich eingelebt. Für sie wie für 20 weitere Lehrlinge hat Amegniho bescheidene Unterkünfte in dem Provinzstädtchen (von 1884 bis 1914 unter demRegiment deutscher Kolonialherren) angemietet. Die Ausgaben summieren sich – Mieten, Material, Nahrungsmittel. Noch kann sich das Zentrum nicht über die erzeugten Produkte refinanzieren. Bänke und Betten werden geschreinert, Türengebaut, Autos repariert, Trommeln gebaut und Schnitzereien gefertigt. In einem kleinen Laden in der Stadt werden die Arbeiten den wenigen Touristen feilgeboten. Doch die Einkünfte reichen nicht. Ohne verlässliche Spenden aus Deutschland ist die Zukunft des Projekts deshalb ungewiss. „Wir brauchen Geld, Maschinen, Werkzeug, Ersatzteile", sagt der gelernte
Elektroschweißer Amegniho (44). In zwei Etappen gingen bereits Lieferungen von Würzburg nach Kpalim ´e, darunter nebenden Nähmaschinen auch Schweißgeräte, eine Wasserpumpe und Kleinwerkzeug, unter anderem aus dem Würzburger Bauhof. Auch der Ausländerbeirat und die Oberbürgermeisterin hatten zur Unterstützung aufgerufen. Die Lehrlinge ahnen von den SorgenAmegnihos und seiner leitenden Mitarbeiter vermutlich nichts. Sie werden bestärkt, an sich zu glauben und in ihrem Lerneifer nicht nachzulassen. Halt finden sie auch in der Gemeinschaft: Täglich um 12 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Meistens Reis oder das landestypische Fufu (Brei aus Maniok oder Yams) mit Hähnchen. Ein StückGeborgenheit – das können
Mädchen wie die 18-jährige Ahoefa Atameklo Ablavi wahrlich gebrauchen. Eine kleine Odyssee haben sie und zwei Freundinnenhinter sich. „Meine Eltern hatten einen Mann für mich ausgesucht, den ich heiraten sollte", erzählt sie ihre Geschichte.
Doch sie wolltenicht, nahm Reißaus. Im Radio hatten sie von der Agerto-Werkstatt in Kpalim´e gehört. Nur einige Klamotten nahmen sie als Reisegepäck mit. An einem Montag verließen sie die Kleinstadt Vogan nahe derGrenze zu Benin. Nach einer Zwischenübernachtung erreichten sie tags darauf das über 150 Kilometer entfernte Ausbildungszentrum. Eigentlich ist es schon überbelegt. „Aber hätte ich denn die Mädchen abweisen sollen?", zuckt Amegniho
mit den Schultern. Mittlerweile hat Ahoefa ihre Eltern verständigt und ihnenalles erklärt. Sie seien nunsogar froh, erzählt sie, dass ihre Tochter eine ordentliche Ausbildung absolviert. Amegniho solle sich um sie kümmern. Er wird es tun. Und selbst für die Allerkleinsten will er sorgen: Damit ihre jungen Mütter in Ruhe lernen können, lässt er auf dem Agerto-Gelände gerade einen Spielplatz mit einem Klettergerüst aus Holzstämmen anlegen. Der Ex-Würzburger und bekennende Christ Messan Amegniho hat noch so viele Ideen, wie er seinen Landsleuten helfen will. Doch dazu braucht der Helfer selbst Hilfe. Und setzt dabei vor allem auf seine frühere Wahlheimat Würzburg.
Konto Nummer 704516 7111016 Code Ecoctgtg
Wir sind als gemeinnützig anerkannt. Und können in Würzburg Ihnen eine
Wenn Sie weitere Ideen haben, was wir tun können: Gott segnet euch Amen.
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